Pressemitteilung 18.11.2009

Schätzen statt Wissen? Der ständige Kampf der Stadt mit den Mehrkosten in der Baukalkulation Woher kommen die Mehrkosten bei den städtischen Bauvorhaben? Ist es ein Fehler im System fragt sich Torsten Kind der Vorsitzende der Babenhäuser FDP? Jedes durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossene und durch den Magistrat beauftrage Bauvorhaben der jüngsten Zeit hat der Stadt und somit dem Steuerzahler erhebliche Mehrkosten beschert. Beispiele sind die Kindergärten Danziger Straße und Sickenhofen, welche allein einen Mehraufwand von über 330.000 Euro aufweisen und somit den Kostenrahmen um fast das doppelte übersteigen. Die Liste ließe sich weiterführen. Es ist ja schon bekannt, dass auch die Baukosten für die Marktwaldhalle in Langstadt den gesetzten Kostenrahmen um ca. 1,3 Mio. Euro übersteigen werden. Die FDP hat dies vorausgesehen und deshalb einen Neubau vorgeschlagen. Ein Neubau ist immer besser kalkulierbar und wägt weniger unbekannte wie eine Altbausanierung so die FDP Fraktion. Der Antrag wurde leider von der Mehrheit der Stadtverordneten abgelehnt. Ähnliches droht bei der Schwimmbadsanierung, vermutlich in verschärfter Form, da hier doch mit sehr spitzem Bleistift gerechnet wurde um den von der Kommunalaufsicht vorgegebenen Kostenrahmen von 3,5 Mio. Euro wenigstens auf dem Papier einhalten zu können. „So darf es jedenfalls nicht weitergehen“ so die stellv. Vorsitzende Anette Funk. Wir müssen uns Gedanken machen wie dieses Phänomen zu bekämpfen ist. Es kann nicht sein, dass in der Stadtverordnetenversammlung etwas beschlossen wird und keiner weis was hinten rauskommt. Nach dem Prinzip Hoffnung können wir jedenfalls nicht weiter verfahren so Manfred Willand. Die FDP wird sich diesem Thema annehmen und in einer Klausurtagung beraten.