Pressemitteilung 04.01.2010
Ein- Aus- und RückBLICKE
Der Jahreswechsel ist eine passende Gelegenheit, die "guten Taten" der verantwortlichen GRÜN/schwarzen Regierungsmehrheit im Rathaus von Babenhausen noch einmal im Rückblick zu "würdigen". Ebenso muss auch die Ausgabenpolitik der Verwaltungschefin kritisch hinterfragt werden.
Es ist Fakt, dass sich die Modernisierungskosten für die Kindergärten in der Danziger Strasse und in Sickenhofen entgegen der Planungen verdoppelten.
Die Sanierung der Alten Schule in Hergershausen löste eine unkontrollierte Kostenexplosion aus.
Ein Umweltkoordinator soll installiert werden, der zusammen mit der ebenfalls von GRÜN/schwarz beschlossenen Controllerstelle mit über 100.000 € pro Jahr zu finanzieren ist.
"Dieses gezündete monetäre Feuerwerk bildet aber nicht den Abschluss, sondern wird im Jahr 2010 sogar noch gesteigert. Da lässt man es im Rathaus Babenhausen so richtig krachen. Der Ausblick auf 2010 verheißt also nichts Gutes", gibt Dr. Heinrich L. Kolb zu bedenken.
Das Jahr 2009 ging, Jenny kommt. Zusammen mit den anderen Baumassnahmen im Schwimmbad wird sie mindestens 3.500.000 € aus dem Stadtsäckel reißen. "Noch ist kein Stein saniert, aber das Schifflein ist schon wieder um 100.000 € teuerer geworden. Grün/schwarz verkleinert leider nicht die Ausgaben, dafür jedoch die Schwimmfläche des Freibades von 2000m², auf 1400 m²", stellt Andrea Möbius kopfschüttelt fest.
Die Markwaldhalle in Langstadt wird wenigstens 2.700.000 € für eine Stückwerksanierung verschlingen.
Den geplanten Kreiselneubau am Bismarckplatz hat man mit schwindelerregenden 700.000 € veranschlagt.
Für den Kindergartenneubau in Babenhausen werden 2.900.000 € an Ausgaben erwartet.
Da hat der neu installierte Controller einiges zu controllen. Denn es steht jetzt schon fest, dass die Stadt für den laufenden Betrieb monatlich 400.000 € benötigt, die spätestens Mitte 2010 mit Krediten fremdfinanziert werden müssen.
Da Babenhausen kreisweit die höchsten Gewerbe- und Grundsteuersätze hat, ist auch keine finanzielle Besserung durch die Ansiedlung neuer Firmen und Gewerbetreibender zu erwarten.
Die Grün/schwarzen scheinen die Bürgermeisterin bewusst in eine Situation zu manövrieren, die möglicherweise das Eingreifen der Kommunalaufsicht zur Folge haben kann. Diesen Prozess scheint Frau Coutandin durch ihre Ausgaben zur Aufpeppung des Rathauses mit neuer Möblierung und den Personalaufstockungen noch zu beschleunigen.
Den Grünen isst es auch zu verdanken, dass der Ausbau der B26 vor Babenhausen endet, da sie die Südumgehung durch die Kaserne führen wollen und den für den Kreis zum Ausbau der Strasse notwendigen Bebauungsplan verhinderten. "Jede Menge Miese auf den Konten und Autosmog vor der Stadt", bringt es die Liberale Andrea Möbius auf den Punkt. "Schöne Aussichten. Prosit Neujahr Babenhausen", wünschen Dr. Heinrich L. Kolb und Möbius
